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Mosbacher Nachrichten vom Mittwoch, 25. Januar 2017, Seite 7

Zum Thema „Windpark am Hebert“ 

 

Initiative Windenergie will Fragen beantworten

„Liebe Frau Schmitt, ich habe Sie verstanden, dass Sie gegen (nachhaltige regenerative) Stromerzeugung durch (ungiftige) Windräder hier bei uns sind.

Allerdings finde ich es sehr unfair, dass Sie dabei falsche Argumente benutzen und möchte deshalb Ihre Argumente nachfolgend richtigstellen:

1.) Auf dem Hebert wurde eine sehr gute Windstärke für moderne Schwachlastwindräder gemessen. Trotzdem wird zusätzlich vor dem eventuellen Baubeginn nochmals über mehrere Monate hinweg die Windstärke nachgemessen. Wir von der Initiative Windenergie für Eberbach (IWE) fordern neben dem sicheren ökologischen auch einen sicheren finanziellen Gewinn für die Bürger.

2.) Es müssen auf dem Hebert nicht 158 Hektar Wald gefällt werden, sondern pro Windrad weniger als ein Hektar (das meiste davon für den Aufbau). Da wir den Bau von nur fünf (Bürger-)Windrädern fordern, bleiben die übrigen 153 Hektar komplett erhalten.

3.) Das Fundament der Windräder für den Hebert wird nicht in den Boden eingegraben, sondern es steht komplett oberirdisch. Bitte sehen Sie sich in Buchen die neueren Windräder im Wald an, dann werden Sie mir das auch glauben.

4.) Bei vielen Besichtigungen in Buchen wurde von allen Teilnehmern bemerkt, dass man in kurzer Entfernung das Windrad nicht mehr hört und auch nicht mehr sieht. Wanderer, Radfahrer, Jäger, Waldarbeiter, etc. können also wie bisher den Hebert benutzen, ohne von den Windrädern gestört zu werden. Auch das können Sie sich bitte in Buchen ansehen.

PS: Falls Sie weitere Fakten zu Bürgerwindrädern und zum Hebert interessieren, melden Sie sich bitte. Ich nehme mir gerne Zeit für Ihre Fragen, ich mache das ehrenamtlich!“