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Bürgerinitiative „Pro Lebensraum Großer Wald“ e. V.

Bürgerinformation Nr. 6 „Entscheidungshilfe“

 

Von Pest, Cholera oder den Folgen des Pachtvertrags:

Für die Einen ist es ganz klar, ohne Wenn und Aber: Die Dinger gehören nicht in den „Großen Wald“!
Für die Anderen läuft noch die innere Abwägung: Ich will die Dinger nicht im „Großen Wald“, aber ich will auch keine 6-stellige Regresszahlung. Wie soll ich mich entscheiden?

Entscheidungshilfe:

Es ist zu erwarten, der Buschfunk trommelt schon, dass BM Neff demnächst die ganz große Keule zur Verunsicherung der Bürgerschaft auspacken wird, nämlich die Ankündigung einer möglichst hohen Regresszahlung und der Schwarzmalerei, dass auf absehbare Zeit in der Gemeinde finanziell nichts mehr läuft. Als erstes Signal kann hier die kurzfristige und unverständliche Absage bzw. Verschiebung der jährlichen Klausurtagung des Gemeinderats zur Haushaltsplanaufstellung durch BM Neff gesehen werden.

Wie schlimm wäre eine Regresszahlung für die Gemeinde eigentlich?

Am Besten lässt sich diese Frage mit einer Verhältniszahl klären. Gehen wir, nur zur Annahme, von einer hohen Regresszahlung von 800.000 Euro aus.
Wohlgemerkt, eine mögliche Regresszahlung lässt sich erst nach der Kündigung des Pachtvertrags und nach den sich dann anschließenden Verhandlungen beziffern. Dieser Zeitpunkt liegt weit hinter dem 30.10.2016. Eine vorherige genaue Benennung wäre unmöglich und unseriös!

Zurück zur Verhältniszahl:

Der Pachtvertrag sieht eine Nutzungsdauer für die Windkraftanlagen von 20 Jahren und einer optionalen Verlängerung von zwei mal 5 Jahren vor. Gehen wir bei der weiteren Betrachtung von einer Nutzungsdauer von 20 Jahren aus und von einer angenommenen Regresszahlung in Höhe von 800.000 Euro. Wechseln wir die Sichtweise und sprechen nicht mehr von einer Regresszahlung, sondern von einer „Abwendungszahlung“. Mit einer Abwendungszahlung in Höhe von angenommenen 800.000 Euro, könnten wir uns für die nächsten 20 Jahre und darüber hinaus die 7 Windkraftanlagen im „Großen Wald“ ersparen. Dies wären jährlich 40.000 Euro und pro Einwohner weniger als 20 Euro im Jahr!
Fazit: Müssen Sie bei einer Abwendungszahlung von weniger als 20 Euro pro Jahr und Einwohner und der derzeitigen Niedrigzinsphase noch überlegen, ob Sie sich lieber an 7 Windkraftanlagen im „Großen Wald“ gewöhnen möchten?
Sicher ist: Unsere Gemeinde würde davon nicht pleitegehen!

Ein Blick zurück:

Zeitzeugen erzählen von einer Zeit vor der Umspannstation in Hüffenhardt und vor dem „Großen Mastenwald“ auf der Gemarkung. Sie erzählen von den früheren Versprechungen der damaligen Entscheidungsträger. Mit dem Versprechen von billigem Strom für die Anwohner wurden Bedenken aus der Bürgerschaft beschwichtigt. Was gekommen ist, ist bekannt.
Die Frage ist: Was wären wir heute bereit zu zahlen, wenn diese Belastung auf ein verträgliches Maß zurückgeführt werden könnte!

An der Umspannstation und dem „Großen Mastenwald“ können wir nicht mehr viel ändern. Aber wir haben am 30.10.2016 die große Chance etwas dafür zu tun, dass sich die Geschichte nicht wiederholt. Wir brauchen keine weitere Belastung durch 7 Windkraftanlagen im „Großen Wald“. Gehen Sie zur Wahl oder machen Sie von der Briefwahl Gebrauch!

 

Für den 30.10.2016 gilt: Stimmen Sie mit „JA“ wenn Sie dagegen sind!

 

ALLER GUTEN DINGE SIND IN DIESEM FALL NICHT DREI !!!

 2016.09.30 Buergerinfo 6 Umspannwerk Hue

UMSPANNSTATION HÜFFENHARDT

2016.09.30 Buergerinfo 6 Strommasten Hue

GROßER MASTENWALD

2016.09.30 Buergerinfo 6 GrosserWald Hue

GROßER WALD

 

Der BI-Vorstand:                 Armin Hagendorn, Bernd Siegmann, Petra Vornhagen, Thorsten Ruf, Horst Kühner, Lothar Sigmann, Tatjana Frey Hüffenhardt/Kälbertshausen

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