Natur- und Artenschutz

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K e i n e künftig 2 0 0 m – 2 3 0 m (!!) hohe

Windindustrieanlagen = Windmonster

im G r o ß e n W a l d von H ü f f e n h a r d t !

Keine großflächige Waldabholzung / Baum-Rodung wegen Windwahn-Unfug:

Kein N a t u r f r e v e l im G r o ß e n W a l d und in Jahrhunderte alten, von den Vorfahren In Ehren gehaltenen Kulturlandschaften !

H e r r M i n i s t e r p r ä s i d e n t K r e t s c h m a n n / Grüne und an a l l e politischen Mandatsträger im N O K !

Wir bitten um Ihre Unterstützung: Der G r o ß e W a l d darf nicht fallen !

W i s s e n S i e…

...dass die Gemeindeverwaltung Hüffenhardt den Bau eines W i n d p a r k s mit 8 (in Worten: a c h t (!!) Windindustrieanlagen im G r o ß e n W a l d aktiv unterstützt, dem inklusive Infrastrukturmaßnahmen höchst-wahrscheinlich eine Waldfläche in der Größe mehrerer Fußballfelder zum Opfer fallen würde + dessen WKA‘ s vermutlich annähernd so hoch oder noch höher würden als der Stuttgarter Fernsehturm, das Ulmer Münster oder der Kölner Dom ? N a t u r schutz: Ein weiterer irreparabler „Schlag unter die Gürtellinie“ steht bevor…

...dass im G r o ß e n W a l d laut vorläufigem Ergebnis des Artenschutz-Gutachtens insgesamt 4 6 (!!) oft seltene und vom Aussterben bedrohte Vogel- und 1 1 (!!) Fledermausarten leben, von denen viele (ausdrücklich geschützt !) auf der „Roten E U-Artenschutzliste“ stehen ?

...dass aus diesen Gründen viele andere Windkraft-Standorte wegen Verstoß gegen Naturschutzgesetze schon abgelehnt wurden, und zwar von den Behörden und oftmals auch von den Verwaltungsgerichten ?

...dass nach einer neuen, bewusst „unter Verschluss“ gehaltenen Studie (in Zusammenarbeit mit dem Windkraft-Konzern Enercon; Aurich, Niedersachsen) durch Windkraft-Rotorschlag allein in Deutschland jedes Jahr Zehntausende Fledermäuse getötet und zig-Tausende Vögel regelrecht zu Tode geschreddert werden und zum Teil - unweit und am Fuße der Windindustrieanlage - qualvoll verenden ?

...dass laut einer neuen Studie des Michael-Otto-Instituts (NABU nahestehend) WKA‘ s n i c h t in Wälder gehören, weil es hier zu den meisten T o d e s f ä l l e n von Vögeln + Fledermäusen kommt?

...dass es mit der R u h e + E r h o l u n g im Wald auf Dauer ein Ende haben wird, weil nach Betonisierung der Landschaft + Umwandlung von Wald in ein windkraft-industrielles Gewerbegebiet durch Rotor-Betrieb großer Lärm (bei Wind: tags und nachts) entsteht und deshalb dort auch die J a g d kaum mehr möglich sein wird, weil es nichts mehr zu jagen gibt (…wenn das letzte Wild vertrieben ist…) ?

…dass Waldrodung im G r o ß e n W a l d zur Klimaerwärmung / V e r s t o ß gegen Klimaschutz-Ziele führt, weil Wald / Bäume das klimaschädliche C O2 absorbiert, als Luftfilter dient, für das ökologische Gleichgewicht und für den Luftaustausch (Schattenspender; Abgabe kühler Luft an die Umgebung…) in der Region sorgt…

...dass dort unter anderem der unter besonderem Schutz stehende, vom Aussterben bedrohte R o t m i l a n und andere seltene Arten (Beobachtungen von Förstern, Jägern, Naturschützern etc…) gefährdet sind und mit einer sehr hohen Tötungsrate der Tiere (Vögel und Fledermäuse) zu rechnen ist?

...dass das jetzt noch weitgehend intakte Waldgebiet zur Befahrung mit schwerem Gerät (9-Achser-Tieflader; Spezialkräne) mit breiten Straßen bebaut werden müsste und für den Bau einer (!!) Wind-Industrieanlage nach Erfahrung an anderen Windkraft-Standorten im Wald mindestens ca. 7.000 qm - 10.000 qm (!!) Wald abgeholzt werden müssen und je einzelner WKA je nach Größe des Fundaments / Statik und nötiger Infrastruktur-maßnahmen (Straßen) 2000 - 4000 (Betonmischer-)Fahrten anfallen ? Der gerade auch bei uns weiter im Aufschwung befindliche „s a n f t e T o u r i s m u s“ würde an markanter Stelle regelrecht zubetoniert !

…dass die weitgehende Zubetonierung des G r o ß e n W a l d s an den WKA-Standorten + aufgrund der Infrastrukturmaßnahmen (Befestigung bestehender Straßen / Feldwege; Erschließung neuer Trassen etc.) möglicherweise zur Gefährdung des Grundwassers führt und den natürlichen Hochwasserschutz einschränkt, indem der dann zubetonierte Waldboden nicht mehr als Speicher für schnell und intensiv niedergehende Wassermassen / Schneeschmelze zur Verfügung steht, wodurch die Niederschläge schnell in die bereits überfluteten Fließgewässer stürzen und damit die Hochwassergefahr erhöhen…

...dass Untere + Obere Naturschutzbehörden in B W eine bereits aufgebaute Kinderschaukel oder kleinere Geräte-Unterstell-Hütten bspw. in Streuobstwiesen / „Stückle“ (Natur) etc. rigoros wieder entfernen ließen, da sie angeblich nicht „in das Landschaftsbild“ passten… …während jetzt ca. 200 m hohe Windmonster im Großen Wald“ „ohne viel Federlesens“ von den nach Meinung vieler Beobachter unter Einfluss der Windkraft-Lobby stehenden und verschämt wegsehenden Behörden mehr oder weniger „durchgewunken“ werden sollen...

...dass insbesondere die Orte Hüffenhardt, Kälbertshausen und Hochhausen in unmittelbarer Nähe (Gefährdungspotential: Wirkungskreis / Radius ca. 5 km - 6 km ab Windpark) und damit viel zu nah am geplanten WKA-Standort liegen und deren Bürger daher besonders negativ durch Lärm, Schattenschlag und Infraschall betroffen wären, wodurch deren Zukunftsfähigkeit auf Generationen hinaus zerstört wäre…

…dass die Verkehrswerte der dort befindlichen Häuser + Grundstücke vermutlich „ins Bodenlose“ fallen, damit ggfs. als Altersversorgung ausfallen und unverkäuflich werden, einer „kalten Enteignung“ gleichkommend ?

…dass mehrere Bürgermeister an anderen Orten in Baden-Württemberg in öffentlichen Veranstaltungen auf Befragen aus dem Publikum unlängst selbst zugegeben hat, dass sie bei Windkraft-Betrieb in Wäldern mit keinen nennenswerten Gewerbesteuer-Einnahmen rechnen, was belegt, dass die allermeisten Standort-Kommunen schon vor Beginn konkreter Planungen wissen, dass sich die meisten Regionen im relativ windarmen Baden-Württemberg nicht für dauerhaft wirtschaftlichen Windskraft-Betrieb eignen….

…dass das dort jahresdurchschnittlich vorhandene Windaufkommen i.d.R. viel zu g e r i n g ist, um einen dauerhaft wirtschaftlichen Windkraft-Betrieb zu garantieren…und Verlustbetrieb, Millionengrab + Kapitalverzehr zu Lasten der oft uninformierten + blauäugigen Kapitalanleger (Bürger von Hüffenhardt und Umgebung) vorprogrammiert ist…

…dass der Projektierer Fortwengel GmbH gar nicht aus der Region, sondern aus Nord-Deutschland kommt und nach Inbetriebnahme und dann negativ sich bemerkbar machenden Schad-Immissionen längst wieder „über alle Berge ist…“

Fazit:   J a zu Windindustrieanlagen – aber nur dort, wo Windkraft-Betrieb Sinn macht und sie keine Gefahr und Beeinträchtigung für Mensch, Landschaft und Natur bedeuten!

                       

                        N e i n zu künftig bis zu 200 m hohen Windindustrieanlagen im relativ windschwachen und daher für dauerhaft wirtschaftlichen Windkraft-Betrieb völlig ungeeigneten G r o ß e n W a l d !

           

            N e i n zu 200 m hohen Wind-Monstern im G r o ß e n W a l d, denen mit großer Wahrscheinlichkeit mehrere fußballfeld-große Waldflächen mit „zig“ Jahre alten Bäumen geopfert werden müssten und die dem ohnehin schon vielfach am Boden liegenden Natur- und Artenschutz nach Meinung vieler besorgter Bürger einen weiteren schweren, dann irreparablen Schlag versetzen würden !

Aufruf an die B ü r g e r: Setzen Sie ein Zeichen, zeigen Sie Charakter, Rückgrat + Zivilcourage !

Bringen Sie sich ein und beteiligen Sie sich an unseren friedlichen Aktionen !

D a h e r: „Flagge zeigen“! Denn: Es geht um u n s e r e Landschaft + Natur - es geht um u n s!

K e i n Natur- und Landschaftsfrevel wegen Windkraft-Unfug in unserer H e i m a t !

H ä n d e w e g vom G r o ß e n W a l d ! Auch Ihre Kinder werden Sie später danach fragen…

Keine Unterstützung von Windwahn-Exzessen ideologisierter Politiker zu unseren Lasten!

Die BI-Lenkungsgruppe: Armin Hagendorn, Bernd Siegmann, Lothar Sigmann, Horst Kühner, Thorsten Ruf

Hüffenhardt/Kälbertshausen

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25. April 2016 = „T a g d e s B a u m e s“ !

Gedanken vor dem Hintergrund des wegen Windkraftunfug in

N e c k a r- O d e n w a l d (H ü f f e n h a r d t) und an vielen anderen Standorten durch Wald-Abholzung verursachten Landschaft-und Naturfrevels

M a r t i n L u t h e r: „Wenn ich wüßte, daß morgen die Welt unterginge, so

würde ich noch heute einen Baum pflanzen…“  

Waldabholzung: Verstoß gegen K l i m a s c h u t z-Ziele…

In Deutschland und weltweit wird alljährlich am 25.4. durch Politik und Naturschutzverbände feierlich an den „Tag des Baumes“ erinnert. Er wurde am 25.4.1952 erstmals durch Bundespräsident Theodor Heuss begangen.

Hierzu heißt es in Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Tag_des_Baumes): „Der internationale Tag des Baumes geht auf Aktivitäten des amerikanischen Journalisten Julius Sterling Morton zurück. 1872 beantragte er bei der Regierung von Nebraska die Arbor Day-Resolution, die binnen 20 Jahren in allen Bundesstaaten der Vereinigten Staaten angenommen wurde. Ursprünglich am 10. April werden seither Bäume gepflanzt. Der Tag des Baumes wird jedes Jahr im April mit Feierstunden begangen und soll die Bedeutung des Waldes für den Menschen und die Wirtschaft im Bewusstsein halten. Der Tag des Baumes wurde am 27. November 1951 von den Vereinten Nationen beschlossen. Der deutsche „Tag des Baumes“ wurde erstmals am 25. April 1952 begangen. Bundespräsident Theodor Heuss und der Präsident der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Bundesminister Robert Lehr, pflanzten im Bonner Hofgarten einen Ahorn. In Deutschland wirbt der Naturschutzbund Deutschland am Tag des Waldes für seine Aktion „Wald-Pate“…“.

Auch im Bereich des Regionalverbands Heilbronn-Franken wurde und wird dem „Tag des Baumes“ gedacht: „ Zum 25-jährigen Jubiläum der deutschen Wiedervereinigung und zum heutigen Tag des Baumes hat die Verwaltung Obersulm drei Bäume gepflanzt. Außerdem wurde ein Findling mit einer Gedenktafel aufgestellt. Damit folgt die Verwaltung einem Vorschlag der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, die als Erinnerung an das historische Ereignis der Wiedervereinigung vorgeschlagen hatte, am "Tag des Baumes" an einem Gedenkort eine Buche, Kiefer oder Eiche zu pflanzen (http://www.swr.de/landesschau-aktuell/bw/heilbronn/tag-des-baumes-auch-in-heilbronn-silberlinden-auf-allee-von-schaedlingen-befallen/-/id=1562/did=13276332/nid=1562/1yh0mbw/).

Dessen ungeachtet und stellvertretend für viele geplante Windkraft-Wald-Standorte im Neckar- Odenwald / Heil-bronner Land / Hohenlohe / Main Tauber und anderswo in Baden-Württemberg bzw. in anderen Bundesländern planen gewissenlose, meist auswärtige, oft ideologisch fehlgeleitete und wie Heuschrecken übers Land und über seine oft noch nichts ahnenden Bürger einfallende Projektierer, Investoren und Finanzierer wie EnBW / ZEAG (Stgt / Heilbronn), BW-Landsiedlung / WEBW (Stuttgart), MVV AG (Mannheim), Fortwengel, Juwi und / oder nur an den eigenen Profit denkende (kommunale) Grundstücksverpächter etc. - wie bspw. in Hirschlanden, Hüffenhardt oder Hardheim - einen zu Lasten von Mensch, Landschaft und Natur sich katastrophal auswirkenden Raubbau an der Natur, der durch Umwandlung eines bisher noch weitgehend intakten Waldes in ein windkraft-industriell geprägtes Gewerbegebiet verursacht wird, das durch Abholzung fußballfeld-großer Waldflächen entsteht.

Erfahrungen an anderen, bereits realisierten WKA-Standorten im Wald belegen, daß je e i n z e l n e r (!!) WKA inkl. notwendiger Infrastrukturmaßnahmen (Straßen- bzw. Feldwegeausbau, Trafo-Stationen, Stromleitungen etc.) eine W a l d f l ä c h e von ca. 7 000 qm - 10 000 qm abgeholzt werden muß.

Aus Anlaß der am 25.4.2014 zum „Tag des Baumes“ erfolgten Feierlichkeiten sei Dr. Till Backhaus (Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz, Mecklenburg-Vorpommern) zu den Funktionen des Waldes zitiert (http://www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Umwelt/Tag-des-Baumes-2014_article1398414870.html):

„Jeder Baum dient uns Menschen somit auf unschätzbare Art und Weise. Dies sollte beim nächsten Waldsparziergang aber auch beim täglichen Umgang mit Holzprodukten nicht vergessen werden“.

Und weiter: „Kein anderes Symbol in der Menschheitsgeschichte steht derart für Zukunftsvertrauen, Beständigkeit und Wachstum wie die Pflanzung eines Baumes…Wie wichtig Bäume und Wälder für den Erhalt einer lebenswerten Umwelt sind, mögen folgende Beispiele verdeutlichen:

  • Bäume produzieren wie alle grünen Pflanzen Sauerstoff. Eine 100jährige Buche setzt pro Stunde etwa 1,7 kg Sauerstoff frei und bindet 2,35 kg CO2; Durch die Verdunstung von Wasser tragen die Bäume erheblich zur Verbesserung des Klimas bei. Eine Eiche verdunstet an einem Sommertag durchschnittlich 43 Liter und kühlt damit die Umgebung; 100 m³ Holz schaffen bzw. erhalten einen Arbeitsplatz in der Forst- und Holzwirtschaft; Standortgerechte Gehölze schaffen den notwendigen Lebensraum und sind Nahrungsgrundlage für viele Insekten, Vögel und Kleintiere. In naturnahen Buchenwäldern leben beispielsweise bis zu 7.000 Tierarten.“

Erinnert sei auch an das zu Beginn der 1980-er Jahre durch Luftverschmutzung („saurer Regen“) bundesweit einsetzende Waldsterben, das vom ungefilterten Schadstoff-Ausstoß der Kohlekraftwerke der damaligen Ostblock-Länder ausging.

Dieses wurde durch Gegenmaßnahmen, die „zig“ Milliarden an Steuermitteln kosteten, erfolgreich vermieden.

Nun soll der seinerzeit durch Milliarden (= Bürger‘ s Geld) vor dem Waldsterben gerettete und jetzt weitgehend intakte Wald in vielen Regionen in Baden-Württemberg durch Umsetzung des Programms der grün-rot geführten BW-Landesregierung „ohne Not“ zum Vorteil einiger weniger Profiteure wie Grundstücksverpächtern etc. - aber zum Nachteil der Allgemeinheit - endgültig auf dem Altar der Windkraft-Lobby geopfert werden, wenn deren Pläne zum Bau weiterer ca. 1 200 künftig bis zu 230 m hoher Windindustrieanlagen - höher als der Stuttgarter Fernsehturm, das Ulmer Münster oder der Kölner Dom - realisiert würden, davon ein Großteil meist windarme und daher nur dauerhaft unwirtschaftlich = unter Verlust zu betreibende Wald-WKA-Standorte betreffend, wie anhand der allermeisten in Neckar-Odenwald / Hohenlohe / Taubergrund in Betrieb befindlichen WKA‘ s belegt.

Der in Brackenheim 1984 geborene, lange Zeit in Heilbronn und damit im Bereich des jetzigen Regionalverbands Heilbronn-Franken lebende und 1963 in Stuttgart verstorbene „Papa Heuss“ würde sich vermutlich „im Grabe herumdrehen“, wenn er jetzt, d.h. am 25.4.2016 und 64 Jahre nach dem von ihm erstmalig am 25.4.1952 für die Bundesrepublik Deutschland feierlich in Bonn proklamierten „Tag des Baumes“ mit ansehen müsste, welcher durch Windkraft-Unfug vor allem im Wald bzw. an landschafts- und natursensiblen Stellen verursachte Naturfrevel von…

  • …verantwortungslosen, schlafmützigen, wieder einmal völlig versagenden und oft ideologisierten Politikern,
  • …sich von der Windkraft-Lobby über den Tisch ziehen lassenden und damit gegen das Gemeinwohl handelnden (Ober)Bürgermeistern wie in Hardheim, Hirschlanden oder Hüffenhardt und anderswo
  • …angesichts der Komplexität der Materie völlig überforderten Gemeinderäten und Mitgliedern der Kreistage sowie der Regionalversammlungen
  • …unter verschämtem Wegsehen der von den Behördenleitern nach Druck von oben „an die Kandare genommenen“ und deshalb „in die Knie gehenden“ Unteren und Oberen Naturschutzbehörden

heute geplant wird. Im Interesse einer durch Politik- und Behördenversagen vielfach bereits schon jetzt stark ge-schundenen Landschaft und Natur bleibt zu hoffen, dass wenigstens die betroffenen Bürger „aufstehen“, gewalt-freien Widerstand leisten und Zivilcourage und Rückgrat beweisen, damit ein durch unwirtschaftlichen Windkraft-Betrieb an dafür völlig ungeeigneten, weil relativ windschwachen Standorten verursachter Natur- und Landschafts-frevel doch noch vermieden werden kann. Und -  Bürger - nicht vergessen: In 2017 sind Bundestagswahlen …                    

Reinhold Messner (2002): „Alternative Energiegewinnung ist unsinnig, wenn sie genau das zerstört, was man eigentlich durch sie bewahren will: Die Natur“.

Die BI-Lenkungsgruppe: Armin Hagendorn, Bernd Siegmann, Lothar Sigmann, Horst Kühner, Thorsten Ruf

Hüffenhardt/Kälbertshausen

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Befahrung von Windkraft-Wald-Standorten mit schwerem Gerät /

Fundament Windindustrieanlagen / Anlage von

Straßen / Ausbau des Feldwege-Netzes / Schotter- und Eisen-Tonnage etc.

Wer zahlt die K o s t e n für Bau und Unterhalt ?

Die Umwandlung des „Großen Walds“ in H ü f f e n h a r d t in ein

windkraft-industrielles G e w e r b e g e b i e t mit irreparablen Folgen…

Erfahrungen aus bereits bestehenden Wald-Windkraft-Standorten zeigen: Der „G r o ß e W a l d“ in Hüffenhardt würde bei Realisierung der Windkraft-Pläne weitgehend z e r s t ö r t, seine Umwandlung in ein windkraft-industrielles Gewerbegebiet hätte eine schwerwiegende Beeinträchtigung des Natur- und Landschaftsschutzes zur Folge und eine Reihe seltener, auf der „Roten“ EU-Artenschutzliste stehender Vogel- und Fledermausarten und andere seltene Arten wären hochgradig in ihrer Population gefährdet !

Die Zukunftsfähigkeit und die Entwicklung der umliegenden Umgebung und nicht zuletzt von H ü f f e n h a r d t selbst wäre über Jahrzehnte eingeschränkt, verbunden mit weiteren N a c h t e i l e n wie:

  • Minderung der Lebensqualität und des Erholungswerts zu Lasten der Bürger, Rückgang der Verkehrs-werte von Immobilien bis hin zur Unverkäuflichkeit (= „kalte Enteignung“) führen zu Löchern in der Altersvorsorge, Torpedierung des „sanften Tourismus“, visuelle Zerstörung einer Jahrhunderte alten, von den Vorfahren in guten wie in schlechten Zeiten liebevoll gepflegten und in Ehren gehaltenen Kulturlandschaft… …und dies alles für einen mit großer Wahrscheinlichkeit wegen relativem Windmangel von vornherein feststehenden und zu Anlegerverlusten Windpark-Verlustbetrieb…

Die D i m e n s i o n der durch Windkraft an u n s i n n i g e n Wald-Standorten verursachten Landschafts- und Naturzerstörung geht aus nachfolgenden F u n d s t e l l e n deutscher Tageszeitungen und TV-Berichterstattungen hervor.

Bürger in Hüffenhardt, Kälbertshausen und Umgebung: Helfen Sie mit und setzen Sie sich dafür ein, dass es bei uns auf  H ü f f e n h a r d t e r Gemarkung n i c h t so weit kommt: Noch ist es n i c h t zu spät ! Zeigen Sie R ü c k g r a t und Z i v i l c o u r a g e und unterstützen Sie uns !

F u n d s t e l l e n in den Medien:

Donnerstag, 02. Februar 2012

Der Naturschutzbund Deutschland e.V., Kreisgruppe Rhein Hunsrück lehnt die jetzt von JUWI beantragten 12 Windkraftanlagen auf dem Soonwaldkamm entschieden ab.

„…Uralte Bäume, streng geschützte Vögel und Fledermäuse, die Wildkatze, Kulturdenkmäler und der mittlerweile zertifizierte Soonwaldsteig würden in ihrer Existenz bedroht wenn demnächst über Monate Rodungsmaschinen, Bagger, Betonmischer und Schwertransporter den Wald in eine der größten Baustellen des Rhein-Hunsrück Kreises umwandeln. Für ein einziges Fundament der Riesenanlagen werden bis zu 1400 Kubikmeter Beton benötigt, wozu alleine etwa 150 Betonmischer in den Wald fahren müssten; für Wegebau und Kranstellflächen werden nach unserer Schätzung über

30 000 Tonnen Schotter benötigt….“

„…Betonmischer an Betonmischer rollte am Freitag von morgens 5 Uhr bis in den späten Abend hinein in Richtung "Grahberg", einem von sechs Windkraft-Standorten des im Bau befindlichen Windparks zwischen Bad Laasphe und Hesselbach (Siegener Zeitung berichtete). Die Tagesaufgabe war klar definiert: Das mit 93 Tonnen Eisen bestückte Fundament war mit sage und schreibe 1050 Kubikmeter Spezialbeton auszufüllen. Macht unter dem Strich rund 830 Fahrten, alle sechs Minuten rollte ein Lkw der Betonwerke Ober-Lahn und Wagner zur Baustelle…“.

„…In ihren Reaktionen haben sich vor allem Spaziergänger über die Schneisen aufgeregt, die sich seit kurzem durch das Waldgebiet „Heiligenholz“ ziehen. Einigen nahe an den geschotterten Wegen stehenden Bäumen wurden die Wurzeln gekappt. Einige sehen mit ihren abgebrochenen Ästen zerschunden aus. Über die breiten Wege, die mit „Schotter“ befestigt wurden, sind schon Betonmischer gerollt. Denn es mussten massive Fundamente gegossen werden. Diese fangen die Kräfte ab, die etwa bei Sturm auf ein bis 200 Meter hohes Windrad einwirken. Bald gelangen noch schwerere Fahrzeuge in diesen Wald: Denn auf jeweils 40 Tonnen schweren Tiefladern werden bis zu 30 Tonnen wiegende Einzelteile heran gefahren, mit denen der Masten einer Windkraftanlage Stück für Stück aufgetürmt wird. Und dann müssen auch noch die drei, jeweils 60 Meter langen Rotorblätter in den Wald gefahren werden. Für diese Gefährte müssen die Waldwege genügend Radius aufweisen. Im „Heiligenholz“ habe man ausnahmsweise eine 90-Grad-Kurve gebraucht, um an einen Standort zu kommen, sagte der Pressesprecher der Firmengruppe…“

hitec 3 sat: „Grenzenlose Windkraft ?“http://www.3sat.de/page/?source=/hitec/140866/index.html

  • Die Verfestigung des Bodens

So genannte Rüttelstopfsäulen sollen den Boden mit stabilen Gesteinsschichten im Untergrund verbinden. Hierfür haben die Monteure Löcher in die Erde gebohrt, sie mit Schottergranulat aufgefüllt und das Granulat immer wieder fest gepresst. Dadurch sind nicht nur Säulen entstanden. Der gesamte Boden hat sich zu einem stabilen Untergrund verdichtet. 7000 Tonnen müsste er problemlos tragen können. Hier drauf entsteht dann das Fundament der E-126.

Die Kraft des Windes wird durch den Turm, wie bei einem hundertdreißig Meter langen Hebel, bis in den kleinsten Winkel des Fundamentes übertragen. Deshalb muss das Fundament wesentlich mehr als nur das Gewicht der Anlage aushalten.

  • 1400 Kubikmeter hochfester Stahlbeton

Diesen Belastungen waren die Fundamente alter Anlagen nicht immer gewachsen. Den Ingenieuren fehlte anfänglich noch die Erfahrung, einige Windräder sind einfach umgekippt. Damit das bei der E-126 nicht passiert, bekommt sie ein stabiles Fundament aus hochfestem Stahlbeton. Die Füllung liefern 140 Betonmischer im Stundentakt. Verzögerungen würden den Beton nicht gleichmäßig aushärten lassen, dadurch wäre er weniger belastbar. Zudem kommen die 140 Mischer aus verschiedenen Betonwerken. Projektleiter Fink fürchtet Qualitätsschwankungen. Deshalb lässt er jede Fuhre mit dem so genannten Konsistenztest überprüfen. Wenn sich die Kelle Beton dabei mehr als 50 Zentimeter ausbreitet, dann wäre der Beton zu dünn.

Damit das Fundament sprichwörtlich aus einem Guss entsteht, haben die Bauarbeiter 1400 Kubikmeter Beton in zwei Tagen gleichmäßig eingefüllt. Jetzt muss der Beton vier Wochen aushärten. Erst dann können die Arbeiter mit dem Turmbau beginnen.“

Ende der Fundstellen

So weit darf es nicht kommen ! W i r b i t t e n u m I h r e U n t e r s t ü t z u n g !

Gehen Sie auf den Bürgermeister und die Gemeinde- und Ortschaftsräte zu und stellen Sie unbequeme Fragen!

Die BI-Lenkungsgruppe: Armin Hagendorn, Bernd Siegmann, Lothar Sigmann, Horst Kühner, Thorsten Ruf

Hüffenhardt/Kälbertshausen